SF04 Einführung in die Lebensstil- und Skriptanalyse

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Barbara Spägele

Neben Beobachtungsbogen und Testverfahren kann die Lebensstilanalyse einen wesentlichen qualitativen Beitrag zur Diagnose in Beratung, Therapie und Seelsorge leisten.
Im Rahmen unseres ABPS-Konzeptes wurde hierzu eine Vorgehensweise entwickelt, die auf den Ansätzen von Alfred Adler und Eric Berne beruht. Mit der Annahme, dass schon in der Kindheit wichtige Wünsche und Entscheidungen getroffen werden, kann man davon ausgehen, dass sich diese wie ein „Roter Faden“ durch das Leben des Menschen ziehen. Das kann positiv sein, weil man einen Menschen dann besser beschreiben kann. Negativ gesehen kann man aber mit einem entsprechenden Skript auch immer wieder in dasselbe „Fettnäpfchen“ treten oder dieselben Fehler machen – und dies zumeist gar nicht bewusst.
Im Seminar sollen die Hintergründe für den Lebensstil anhand einer „Lebensstilanalyse“ bzw. „Skriptanalyse“ erarbeitet werden. Dazu wird ein eigens entwickelter Fragebogen vorgestellt und damit anschließend praktiziert.

Ziele

  • Erkennen, dass frühkindlich erworbene Wünsche das Erwachsenenleben prägen können.
  • Techniken zum Auffinden des „Roten Fadens“ erlernen.
  • Sicherung des Ergebnisses durch Falsifikation während des Interviews ermöglichen.
  • Abgrenzung der Ergebnisse zu anderen Methoden (z.B. Testverfahren)

Inhalte

  • Unterschiedliche Verfahren zur Erfassung der Persönlichkeit von Ratsuchenden (Matrix)
  • Besonderheiten und theoretische Grundlagen zum Lebensstil und zum Skript
  • Chancenund Grenzen der Ergebnisse von Lebensstil-bzw. Skriptanalysen
  • Besprechung der Fragen aus dem Fragebogen der ABPS zum Lebensstil
  • Praktische Übungen

Methoden und Medien
Vortrag und Gruppenarbeit

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25.10.2024
SF04 Einführung in die Lebensstil- und Skriptanalyse | 95048

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